24.08.2018, 20 Uhr

Eine Veranstaltung vom Verein KulturStation e.V.

Ticket: VVK 12,- € AK 14,- €  ermäßigt 10,- €

Robert Stripling

Erneut beginnt Abschied

Noch es ist möglich! Noch kann seine Frische erlebt werden, demnächst ist Zukunft! Er ist zurück und das, obwohl er noch nicht hier war. Er ist dieEntdeckung des Jahres, das war schon im Jahr davor so.

Nun also wieder: Robert Stripling kommt, Dichter aus Frankfurt am Main,und spricht Wortbilder voll gelebter Spannung! Sein Bühnenprogramm, eine Gratwanderung zwischen absurder

Humoreske und gelebter Poesie, mal mit schlichtem Witz, mit überschaubarem Genie oder unverschämt verträumt.

Wenn es still wird, trommelt er sich über den Boden der Tatsachenund setzt seine Dichtung auf das dunkle Tönen eines Trommelfells – er ist zurück! Im Gepäck ein gutes Dutzend Texte sowie die

Kultlektüre „Verpasste Hauptwerke“. Es darf ausarten, seien Sie dabei!

(Foto Michael Wagener)

Robert Stripling, geb. 1989 in Berlin, lebt in Frankfurt am Main. Studium der Philosophie und Kunstgeschichte. Nach Tätigkeiten in der Altenpflege als Pflegeassistent und Mitarbeit an Produktionen des „jungenschauspielhannover“ und des „Schauspiel Frankfurt“ folgten Bühnenauftritte mit Texten von Friedhelm Kändler; Soundinstallationen mit Daniela Seel; Solo-Lesungen mit Schlagwerk. Einladung zum PROSANOVA-Festival 2014. Lyrikpreis des „Open Mike“ 2014. Einmonatiges Aufenthaltsstipendium in Münzenberg (Wetterau) durch den Hessischen Literaturrat. Teilnahme an der Prosawerkstatt des LCB 2017 und an der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung im Herrenhaus Edenkoben 2018. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften (u.a.: Bella Triste; Der Greif; Neue Rundschau; STILL). Er ist Mitorganisator der Lyriklesereihe „Salon Fluchtentier“ in Frankfurt am Main.

https://villax.jimdo.com


01.09.2018, 20 Uhr

Lesung mit Irmgard Mende und Chris Sima

Musikalische Begleitung: Ingrid Stegner

Verein »WETZLAR ERINNERT« e.V.

Eintritt 5,– Euro

Platzreservierung im Internet

Zum Antikriegstag 2018 als Mahnung für den Frieden:

»Der eiserne Heinrich« von C. Petersen – Ein Kind erzählt vom Zweiten Weltkrieg

 

Zum Buch:

In dem harten Winter 1944/1945 hat die Familie Ufer kurz vor Weihnachten nichts mehr zum Heizen. Auch die Lebensmittel werden knapp. Deshalb beschließt die Mutter, gemeinsam mit ihren vier Töchtern zu den Großeltern und der Tante mit dem Zug nach Garbenheim zu fahren. Aber kurz bevor die Familie nach Eschhofen (bei Limburg) zurückkehren will, wird die Eisenbahnstrecke von Alliierten Fliegern bei einem Bombenangriff zerstört, eine Rückkehr auf unabsehbare Zeit nicht möglich. Und so erleben die beiden sechs Jahre alten Zwillingsschwestern Christa (Kari) und Marianne (Nan) sowie die Mutter, die ältere Lore und die zweijährige Deedee die letzten Monate des Zweiten Weltkrieges in Garbenheim. Kari empfindet in ihren Erinnerungen diese Monate bis zum Ende des Krieges als die schrecklichste Zeit ihres Lebens.

Jahrzehnte später – zwischenzeitlich US-Amerikanerin – beschreibt Christa Petersen (geb. Ufer) ihre traumatischen Erlebnisse in einem Buch, das sie »Iron Henry« nennt. Eine zentrale Rolle spielt dabei »der eiserne Heinrich«, ein Aufklärungsflugzeug der Amerikaner, dessen Geräusch und Ankündigung von Bomben die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Es wird von den Kindern als Monster bezeichnet. Das Buch erzählt von Erlebnissen in Bunkern und von den Zerstörungen durch Bombenangriffe. Petersen gelingt es, ihr Buch aus der Sicht der kleinen, sechsjährigen Kari zu schreiben und das macht diese Erzählung so authentisch und bewegend.

Großes Bild: die Personen von links:
Maria geb. Atzbach 1910
Ingrid (Deedee) 1942
Marianne /Nan) 1938
Christa (Kari) 1938
Ludwig Ufer (Ferdinand Ludwig) 1906
Hannelore (Lore) 1935


08.09.2018, 20 Uhr

Ticket: VVK € 18,- / AK € 20,-

Michael von Zalejski – Merci Udo

die  musikalische Hommage an Udo Jürgens

„Michael von Zalejski bringt die Herzen seiner Gäste zum Schmelzen.“

Hannoversche Allgemeine Zeitung

Wenn man die Augen schließt, kann man an manchen Stellen glauben, Udo Jürgens selbst sitze am Klavier“
Saarbrücker Zeitung

 

Fast jeder kennt die Hits wie „Aber bitte mit Sahne“, „Griechischer Wein“ oder auch „Niemals in New York“. Wer ein Udo-Jürgens-Konzert erlebt hat, weiß, dass diese Lieder beim legendären „Bademantelfinale“, wenn sie live und nur am Klavier vorgetragen wurden, eine ganz besondere Stimmung hervorgerufen haben. Genau diese intime Stimmung bringt der Pianist und Sänger Michael von Zalejski auf die Bühne. In seinem Programm präsentiert er seit 2013 Lieder von Udo Jürgens nur am Klavier – ohne Playback oder Einspielungen – und kommt dabei seinem musikalischen Vorbild
erstaunlich nahe. Insbesondere die vergessenen „Lieder, die im Schatten stehen“ (Udo Jürgens) in Kombination mit den allgegenwärtigen Hits erzeugen eine ganz besondere Mischung aus
Chanson-Abend und Schlagerkonzert. Noch vier Wochen vor seinem Tod hat Udo Jürgens sich über das Programm gefreut und Michael im persönlichen Gespräch viel Erfolg damit gewünscht. In diesem Sinne vermeidet es Michael von Zalejski auch, dem Publikum eine reine Imitationsshow zu zeigen, sondern legt bewusst den Schwerpunkt auf die Hommage.
Dass ihm das gelingt, zeigen die Konzerte, die er unlängst in Leipzig, Dortmund und München gegeben hat. „Ich hatte einen ‚guten Udo Jürgens‘ erwartet, aber einen fantantschen Michael
von Zalejski kennengelernt. Ich komme wieder!“ so eine von gut vierhundert begeisterten Besuchern seines Open-Air-Konzerts im Münchner Residenzhof Anfang Juli 2015.

Vita

Jahrgang 1978, kam bereits als Kind in Kontakt mit der Musik von Udo Jürgens, die ihn fortan begleitete und letztlich sehr prägend war für seine weitere berufliche Laufbahn. Er erhielt ab dem Alter von 6 Jahren Klavierunterricht, nachdem er bereits vorher Lieder von Udo Jürgens autodidaktisch nachspielte. Parallel zum klassischen Klavierunterricht war ihm jedoch immer der Nutzen der Musik bewusst und er entdeckte früh die Wirkung eines selbst am Klavier gesungenen Liedes. Dieses Talent baute Michael von Zalejski über die Jahre immer weiter aus und schloss schließlich mit einem Studium an der Hochschule für Musik in Hannover in den Fächern Klavier, Gesang und Jazzmusik seine musikalische Grundausbildung ab.

Neben seinem Lehrauftrag für populäres Klavierspiel an der Musikhochschule Hannover ist Michael von Zalejski als ein Mitglied der Comedy Company im Bereich Freestyle-Comedy deutschlandweit

sehr erfolgreich. Nach einem Soloprogramm „Kein Problem, eine musikalische Therapiestunde“ mit eigenen Songs und improvisierten Liedern ist diese Hommage an sein künstlerisches Vorbild das zweite Soloprogramm von

Michael von Zalejski.

facebook.com/merciudo

www.merci-udo.de

Presse

„Zalejskis Stimme und seine Art Klavier zu spielen ähnelten verblüffend Udo Jürgens, aber er wirkte nicht wie eine Kopie,

sondern blieb schon er selbst, mit doch eigenem Stil.“

Cellesche Zeitung

 


14.09.2018, 20 Uhr

Ticket: 10,- €

Lesung mit Michael Speckmann

„Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann

Tauchen Sie ein in die Phantasiewelt E.T.A. Hoffmanns, in Nathanaels Odyssee in das Grauen und den Irrsinn, virtuos in Szene gesetzt durch den bekannten Wetzlarer Künstler Michael Speckmann.

Michael Speckmann ist ein Gärtner mit einem besonderen Faible für Sprache. Er genießt es, durch die Landschaften der Dichter und Denker zu flanieren und deren Blüten und Früchte seinem Publikum darbieten zu dürfen. Vor allem der klassischen Dichtkunst zugewandt, rezitiert er auch die moderne Kurzgeschichte. Er „erfühlt“ die Texte, um Sie in einer lebendigen Präsentation mit klarer Diktion, gerne mit klassischer Musik verbunden, erlebnisfähig zu machen.

Von 2011 bis 2012 nahm er Sprech- und Schauspielunterricht bei dem Sprecherzieher und Schauspieler Dieter Grell aus Herford, klassischen Gesangsunterricht und Stimmbildung bei Waldemar Becker in Espelkamp und Kammersänger Professor Erwin Stephan in Wetzlar. Er steht seit 2013 auch auf der Theaterbühne, spielte in Wolfsburg unter der Regie von Ozana Costin in dem Stück „Ich liebe dich“ und in Wetzlar unter der Regie von Oliver Meyer-Ellendt bei „Pagenstecher in Nassau“, „Lotte in Weimar“ und „Der Hund – eine goetheatralische Komödie“.

Sein Hauptaugenmerk liegt auf Stefan Zweig, dessen Worte er „als seine Heimatsprache“ ansieht. Er performte zuletzt folgende Novellen und historische Miniaturen: „Schachnovelle“, „Phantastische Nacht“, „24 Stunden aus dem Leben einer Frau“, „Unvermutete Bekanntschaft mit einem Handwerk“, „Georg Friedrich Händels Auferstehung“ und „Auf Reisen“. Er rezitiert unter anderem auch Novellen und Erzählungen von E.T.A. Hoffmann, Oscar Wilde, Charles Dickens und Theodor Storm.

Im gemeinsamen Auftritt mit dem Trio Literato präsentiert er Johann Wolfgang Goethes „Wilhelm Meisters theatralische Sendung“, „Weihnachten mit Goethe“ und Stefan Zweigs „Brasilien“.

Michael Speckmann ist leidenschaftlicher Tango-Tänzer und lebt in Wetzlar.

 

 

http://m-speckmann-rezitator.de/

 


16.09.2018, 11-13 Uhr

Ticket: 18,- € inkl. Frühstück

Genießen Sie einen Vormittag mit einem kleinen Frühstück, bestehend aus biologischen Produkten  sowie Spezialitäten von Familienbetrieben und

der Autorin Juliana Ströbele- Gregor.  Sie liest aus Ihrem Buch “ Transnationale Spurensuche- .

Als Tochter des ersten deutschen Botschafters nach dem Zweiten Weltkrieg kam Juliana Gregor 1952 als Neunjährige nach Bolivien. Die alteingesessene deutsche Kolonie war deutschnational eingestellt, viele ihrer Mitglieder waren überzeugte Nazis. In den 1930er-Jahren war Bolivien für die von den Nationalsozialisten verfolgten Juden zu einem begehrten Zufluchtsland geworden. Nach dem Krieg folgten ihnen NSTäter, die sich der Strafverfolgung in Europa entziehen wollten, allen voran Klaus Barbie, der „Schlächter von Lyon“, sowie Nazis wie Hans Ertl, einst Kameramann von Leni Riefenstahl. Dessen Tochter Monika soll den Mörder von Che Guevara erschossen haben. Juliana Ströbele- Gregor lernte Menschen aus beiden Einwanderergruppen kennen.
Sie setzt sich mit den Lebenswelten der aus völlig unterschiedlichen Gründen in die Anden Geflohenen und ihren wechselseitigen Beziehungen auseinander.

Juliana Ströbele- Gregor: Schauspielerin; Medien-Arbeit und sozialpädagogische Arbeit mit Randgruppenjugend; Lehramt an Haupt- und Gesamtschule; Studium (Altamerikanistik, Ethnologie); 1988 Dr.phil.; seit1989 – 1995 WissMitarb., LAI FU Berlin; 1996-97 Vertretung Hochschuldozententur FB Politik, Internationale Beziehungen Nord-Süd /Gender,J.-W. Goethe Univ. Ffm.; 2001-2004 WissMitarb. In Forschungsprojekt „Mulitikulturelle Autonomien in Lateinamerika“ Inst. f. Ethnologie,FU-Berlin; Ab 2004 Assoziierte Forscherin am LAI der FU Berlin. 2009 Fellow am Zentrum für Interdisziplinäre Forschung ZIF, Universität Bielefeld; freiberufl. Gutachterin für Entwicklungspolitik.

Tickets und Reservierungen  bis zum 15.9.18 unter 064417706525 oder Info@kulturstation-wetzlar.de

 


21.09.2018, 20 Uhr

Ticket: VVK € 18,- / AK € 20,- erm. 14,- Euro

Adam Rafferty und Michael Diehl

Doppelkonzert mit dem New Yorker Funky Groove-Fingerstyle Gitarristen Adam Rafferty  und Michael Diehl

Adam Rafferty repräsentiert die Fingerstyle- Gitarre in höchster Perfektion. Ein Lächeln im Gesicht, den Groove im Körper und hochkonzentrierte Begeisterung sind sein Markenzeichen.“ So wurde er schon bei den Hamburger Gitarrentagen beschrieben.
Ohne wenn und aber, er gehört ganz sicher zu den besten Fingerstyle Gitarristen weltweit! Millionen Aufrufe seines Youtube Kanals spiegeln die stetig wachsende Popularität des sympathischen Musikers wieder. Einer seiner größten Erfolge ist das Arrangement von dem Stevie Wonder Hit „
Superstition“ mit 1.950.822  klicks.

Geboren und aufgewachsen ist er im New Yorker Stadtteil Haarlem. Dort begann er mit sechs Jahren den Blues auf der Gitarre zu spielen. Mit 10 trieb er sich vor seinem Elternhaus herum und mit 12 wurde er zum Hardrocker. Mit 15 betrog man ihn um seine erste Gage und mit 18 war er Rapper. Adams grösste musikalische Innovation ist, simultan zwei verschiedene Melodien auf der Gitarre zu spielen und dabei noch die Hip Hop angehauchte „menschliche Beatbox“ mit dem Mund hinzuzufügen.

Michael Diehl ist als Gitarrist des Jazz-Pop Duos „2inJoy“ bekannt geworden. Seine besonders filigrane Gitarrentechnik wurde mehrmals in Fachzeitschriften gelobt. Nun ist der stark vom Genre des „Fingerstyles“ geprägte Gitarrist auch auf Solo-Pfaden unterwegs und er hat seine zweite, akustische Solo-CD „Groovin‘ for Breakfast“ aufgenommen.

Er präsentiert feinsinnige Fingerstyle-Instrumentals, technisch versiert und melodisch elegant. Ein Gitarrist mit gehörigem Groove, perkussiven Spielweisen und groovenden Pickings.

Er hatte bereits mehrere Auftritte zusammen mit Adam Rafferty gespielt. Adam‘s Kommentar zu seinem Fingerstyle: „Soul Brother Michael Diehl played his butt off last night. He’s got his own tunes, a unique sound and a great groove. Looking forward to hearing him again tonight on the first set.“

 


29.9.18, 20 Uhr

Ticket: VVK 14,- € AK 16,- €

„DIE VERWIRRUNGEN DES NEPERMUK SEMMELMEIER“

 frei nach Karl Valentin

(1. Kleinkunstpreis 2009 Österreich)

THEATER OBERHAUSEN

Martin Müller – Reisinger als  Nepermuk Semmelmeier

 

„Die Ver(w)irrungen des Nepermuk Semmelmeier“

..was für dumme Leut es gibt, das ist nicht zu glauben

Ein schräg skurriler Riesenblödsinn frei nach Karl Valentin

„Sie sind auf mich nicht angewiesen, aber ich auf Sie.

Das müssen Sie sich merken“

Nepermuk Semmelmeier führt durch die Labyrinthe der  Alltagskatastrophen und direkt in die Schwierigkeiten der alltäglichen Kommunikation….Verwicklungen und Verwirrungen.

Er versucht den Widersinnigkeiten des Lebens unnachsichtig auf die Spur zu kommen und outet sich dabei als wahrer Philosoph des Alltags.

„Jeder Irrsinnige wird mir recht geben“.

In seiner kleinen Welt des Alltags spielen sich die unerhörtesten Dramen ab.

Ein reines Tohuwabohu.

„Das ist Ernst! Ich mach keinen Spaß! Das liegt mir nicht!“

Es wird erklärt, warum ein Aquarium keine Wände aus Draht haben darf, warum die Uhr von Löwe unspielbar ist, wie man Liebesbriefe schreibt, warum man einen Theaterzwang einführen sollte, warum der Frermde nur fremd ist in der Fremde, wie die im Jenseits angekommene unsichtbare Seele des verstorbenen Herrn Meier die ebenfalls unsichtbare Seele der schon im Jenseits umherfliegenden Frau wiedersieht, was der Unterschied zwischen einem Feuermann und Trompeter ist, und warum letzterer nur blasen und nicht spritzen muss und andere Zumutungen des Alltags.

Die Abnormitäten des Daseins, die Widersinnigkeiten der Welt, gut behütet und musikalisch begleitet vom ganz normalen Chaos des Lebens.

MIT:

Martin Müller – Reisinger als

Nepermuk Semmelmeier

Einer Gitarre, einer Mundharmonika, einem Blasebalg

 


 

05.10.18, 20 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Spenden sind willkommen und werden ohne Einschränkung der Stiftung „Humor hilft heilen“ von Dr. Eckart von Hirschhausen zugute kommen.

Ein Abend der Zauberkunst

Präsentiert vom Magischen Zirkel Wetzlar

„Können sie Geld herbeizaubern?“ „Können Sie auch eine Jungfrau zersägen?“ Bei solchen Fragen geraten die Mitglieder des Magischen Zirkels Wetzlar nicht in Verlegenheit, denn Illusionen und Zaubereien mit Geld gehören bei ihnen zum Repertoire. Ein Dutzend Mitglieder und ebenso viele Anwärter zählt der Wetzlarer Zauberclub heute im 10. Jahr seines Bestehens. Vom Amateur bis zum Professional, vom Schüler bis zum Senior reicht das Spektrum der Zauberkünstler, deren Ziel es ist, die hohe Kunst des Zauberns einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen und ganz besonders die Menschen in der Heimat des Ortszirkels an der Faszination, die von der Magie ausgeht, teilhaben zu lassen.

Zauberkunst ist die Kunst von der Täuschung der Sinne, und nur wer diese Kunst beherrscht, darf sich in den Reihen der Mitglieder des Magischen Zirkels bewegen. Lassen Sie sich täuschen und freuen Sie sich über gelungene Täuschungsmanöver. Die Mitwirkenden dieses zauberhaften Abends werden Sie zum Staunen bringen – versprochen!

 


 

 06.10.18, 20 Uhr

Ticket : 8,- €

Lesung

Manuel Luckhardt liest aus seinem Roman „ Verrat“

„seit früher Kindheit  habe ich den Drang zum Schauspielen und zum Schreiben. Über die Jahre hinweg, habe ich meine künstlerische Seite immer mehr entdeckt, gefordert und gefördert. Ob es nun der erste Filmdreh in der vierten Klasse mit Kumpels, oder meine ersten schriftstellerischen Ausflüge mit Kurzgeschichten nur ein wenig später waren.
Durch Theaterengagements und der Theatergruppe, sowie Darstellendes Spiel kam ich während meiner Abizeit dem Schauspiel immer näher und so entschloss ich mich schließlich in München eine Schauspielausbildung zu machen, die ich inzwischen erfolgreich abgeschlossen habe.
Danach habe ich mich der Vollendung meines ersten Romans „Verrat“ gewidmet – den ich bereits während meiner Abizeit begann – den ich nun vollendet habe.


Max Berger und Eva Young sind ein junges Team und gleichzeitig ein Liebespaar im Auftrag eines Geheimdienstes.
Sie erhalten einen Auftrag, der sie durch die halbe Welt führt, um einen Mord an einem ihrer Agenten zu erforschen, der unter mysteriösen Umständen das Zeitliche gesegnet hat.
Allerdings stellt sich heraus, dass ein fieses Komplott dahinter steht, dass viel weiter gespannt ist als nur der Mord an einem Kollegen und die gesamte Welt bedrohen könnte. Als auch noch Evas Mutter entführt wird, beginnt eine wilde Hetzjagd um den halben Globus.

https://de-de.facebook.com/luckhardt.manuel.actor/


08.10.18, 14 – 18 Uhr

17.30 Uhr kleine Vorstellung für Eltern und Geschwister, Freunde und Großeltern

Kinderkulturtage

Theater für Kinder

Einführung in das Theaterspiel

Dieser Schnupperkurs wird von Manuel Luckhard, einem Schauspieler und Krimiautoren angeboten. Ihr lernt Grundlagen des Theaterspieles und übt kleine Spielszenen ein. Diese können aus unterschiedlichen Bereichen sein. Am Ende könnt ihr das gelernte bei kleinen Spielscenen euren Eltern, Geschwistern Freunden… vorführen. Ihr werdet sehen: Das macht viel Spaß!

8 Kinder

Ab 9 Jahre

Kosten: 10,- Euro

Bitte bequeme Bekleidung anziehen, bringt euch einen Imbiss und genügend zu trinken mit- und es kann losgehen.

Eine Veranstaltung der Stadt Wetzlar im Rahmen der Kinderkulturtage

 


12.10.18, 20 Uhr

Ticket: 10,-€

Keltenkind – literarisches Konzert

Lesung mit Autor Steffen Ziegler

        

Mittelhessen zur Römerzeit, vor 2000 Jahren. Die letzten Kelten der Region sehen sich gleich von zwei Seiten bedroht: Von germanischen Stämmen, die aus Nordosten ins Land drängen und von den Römern, die aus der Gegenrichtung versuchen, den Bereich jenseits von Rhein und Main zur Provinz ihres riesigen Reiches zu machen.

Vor diesem historischen Hintergrund verliebt sich Velent, der Sohn einer keltischen Drudas, in das Römermädchen Luna, deren Onkel der Marktherr der neuen Römerstadt Mattiacum an der Logana (Lahn) ist.

Autor Steffen Ziegler ist 50 Jahre alt und lebt in Herborn. Er arbeitet seit Mitte der 90er Jahre als Hörfunkredakteur.

Sein Roman „Keltenkind“ umfasst 4 Bände. Er liest aus Band I und II, die im Oktober erscheinen. Das Besondere: Der komplette Erzähltext ist in einem – für römische Erzähler üblichen und für unsere Ohren überraschend angenehmen – Sechsfußreim (Hexameter) verfasst.

 

http://keltenkind.de

 


13.10.18, 20 Uhr

VVK 12,- € AK 14,- €

„Auf der Bühne des Lebens“

Jördis Tielsch & Band

Akustik POP

Sie ist jung (Jg. 1995), talentiert und mit der großen Wirkung der kleinen Dinge bestens vertraut. Jördis Tielsch mag eher die leisen und melancholischen Töne. Sie muss nicht poltern, um Aufmerksamkeit zu erregen. Mit sechs Jahren fing Jördis Tielsch an Geige spielen zu lernen, sie gewann zahlreiche Musikwettbewerbe und performte bereits im jugendlichen Alter von 15 Jahren mit den Wise Guys gemeinsam auf deutschen Bühnen. Im August 2015 veröffentlichte sie ihr Debütalbum bei Sony Music. „Kleine Stadt, großes Kino“ entstand in Zusammenarbeit mit Frank Ramond und erzählt Geschichten von den kleinen Dingen, die die Menschen bewegen. Ein paar akustische Instrumente nur, dazu Jördis Tielschs sehr berührendes Violinspiel und natürlich ihre markante, kräftige und doch sehr warme, weiche Stimme,– das alles führte schon zu großartigen Platzierungen in Radiohitlisten und Auftritten in TV Shows wie ZDF Fernsehgarten oder Lichter on Tour. Mit ihrem aktuellem Tourprogramm „Auf der Bühne des Lebens“ präsentiert Jördis Tielsch erstmals Songs mit Texten und Kompositionen aus eigener Feder, die nah am Leben sind, dazu lyrisch, leichtfüßig und mit leisem Humor –  der Start als SingerSongwriterin.

Im Dezember 2015 wurde Jördis zur Botschafterin der Deutschen KinderhospizStiftung (DKHS) ernannt und setzt sich seitdem neben ihrem Musikstudium  und zahlreichen Live-Auftritten mit ihrer Band aktiv für die Kinderhospizarbeit ein, die ihr persönlich ein großes Anliegen ist.

 

Weitere Infos unter www.joerdistielsch.de und bei facebook unter „jördistielsch“.

 


31.10.18, 20 Uhr

Ticket: VVK 19,- €, AK 21,- €

„jetz auf gestern“

Michael Fitz Solokonzert

 

Der Songpoet und Geschichtenerzähler Michael Fitz,  (der einem breiten Publikum durch seine vielfältigen Fernseh und – Kinorollen – u.a. Tatort, Hattinger, Maria’s letzte Reise – bekannte und mit dem deutschen und bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnete Münchner), 

ist nun gute 10 Jahre mit ungebrochener Begeisterung und ebensolcher Neugier in inzwischen nahezu allen deutschen Landen und deren Bühnen unterwegs. Nein, nein , noch lang keine Preise für’s Lebenswerk, kein schöpferisches Innehalten und bestimmt kein bequemer Ruhestand.  Erstaunlich , wie der sympathische Bayer, der sich in seinen Liedern mit – fast möchte man sagen – seelischem Sperrmüll beschäftigt , die Menschen landauf und landab allein mit sich und ein paar Gitarren, seinem feinen, augenzwinkernden Humor , seiner Poesie und Leidenschaft, so mitnehmen kann, ohne sich dabei mit allzu eifrigen Zeigefingern und Orientierungshilfen anzubiedern.

 

http://www.michaelfitz.de/

 


03.11.18, 20 Uhr

Pat’s Ahead

Ticket: VVK 13,- € AK 15,- €

Pat’s Ahead ist das um Gitarrist Ralph Grütmacher erweiterte Daniel-Schulz-Trio.

Ein Teil dieses Abends wird sich um die Musik von Pat Metheny drehen, dem sehr bedeutenden Jazzgitarrist unserer Zeit.

    
Weiterhin wird auch Piano-Jazz in Triobesetzung zu hören sein.
Alles in allem ein sicherlich abwechslungsreicher Abend.
Besetzung:
Ralph Grützmacher, Gitarre
Michael Leiss, Schlagzeug
Christian Diller, Kontrabass
Daniel Schulz, Piano

 


09.11.2018, 20.00 Uhr

Ticket: VVK 18,- €, AK 20,- €

Simon & Jan – Halleluja!

 

***Prix Pantheon 2014***Deutscher Kleinkunstpreis 2016***Bayerischer
Kabarettpreis 2016***nominiert für den Deutschen Musikautorenpreis 2016***
Sie werden gefeiert als „runderneuerte Liedermacher“ (Kölner Stadtanzeiger) und ihre Videos im Netz werden hunderttausendfach geklickt. Sie haben sich die Bühne bereits mit Szenegrößen wie Stoppok, Keimzeit, Konstantin Wecker, Götz Widmann und den Monsters of Liedermaching geteilt.
In der Laudatio zum Prix Pantheon 2014 heißt es: „Anrührend wie Simon & Garfunkel und überraschend wie Rainald Grebe schaffen es Simon & Jan mit ihren Texten liebevoll Herz und Hirn ihres Publikums zu erreichen. Sie verkörpern die Generation der Liedermacher 2.0 aufs Vortrefflichste.“
Sie spielen Gitarre „wie junge Götter“ (Kölner Stadtanzeiger), werden gelobt für ihren „engelsgleichen Harmoniegesang“ (NWZ), „klare Sache: für die beiden kann es nur nach oben gehen“ (Neue Presse). Doch der Teufel sitzt am Teleprompter. Halleluja – was für ein Kontrast! Und dann schickt die Loopstation Chöre in den Saal. Schließ deine Augen. Fühl dich ein. Fühl dich wohl.
Und wenn du meinst, zu wissen, was als nächstes geschieht, pumpt der Beatbox- Beat: Leck mich am Lied!
Auch in ihrem neuen Programm „Halleluja!“ wird der Erwartungshaltung des klassischen Kabarettpublikums von den beiden Mittdreißigern mit diabolischem Spaß ein Bein nach
dem anderen gestellt. Hier wird dem Bürger aufs Maul, in den Kopf und in den Facebook- Account geschaut, man fühlt sich angesprochen und gemeint, genau so wie zuweilen ertappt und entlarvt. Sie singen sich in den Kopf ihres Zuhörers um ihm vor selbigen zu stoßen. Und wenn sie ihr Publikum doch einmal bei der Hand nehmen, dann nur, um es sanft in den nächsten Abgrund zu reißen. Dabei sind ihre Texte saukomisch, teils ins Absurde überdreht und die zeitgeistigen Grenzen der politischen Korrektheit gern mal übertretend. Sie stehen mit Riesenmagneten vor Piercingshops, begeben sich auf die Suche nach der Eierleckenden Wollmilchsau, und das moralische Dilemma der Wohlstandsgesellschaft klingt bei ihnen in etwa so: „Mein Leben ist ein Ponyhof, doch leider find ich Ponys doof.“
Simon & Jan sind clowneske Chronisten unserer Wirklichkeit. Ihre weitreichende Diagnose lautet Weltschmerz. Doch sie wissen Rat: Tombola für Pessimisten – jeder kriegt ein Hoffnungslos. Der Zuhörer findet sich hin- und hergerissen zwischen symphonischen Klängen und Quatsch in einem den Verstand beanspruchenden Programm voller Gefühl.
Wie man es auch dreht und wendet – Simon und Jan nehmen einen ganz schön mit.
agentur alexia

 


16.11.18, 20 Uhr

So long, Leonard Cohen

Seine Songs, sein Leben

Gesungen und erzählt von Sven Görtz

Ticket: VVK 17,- €  AK 19,- €

„Wie kann man einem Mann mit so einer Stimme widerstehen?“

Westfälische Nachrichten

Mit Titeln wie „Suzanne“, „Bird On the Wire“ und „Hallelujah“ hat er zeitlose Klassiker geschaffen: Leonard Cohen, Sänger und Songwriter-Legende, Poet der sanften Töne, Grenzgänger zwischen Literatur und Musik. Im November 2016 ist er verstorben.

Sven Görtz ist eine außergewöhnlich vielseitige Künstlerpersönlichkeit. Er zählt zu den originellsten deutschsprachigen Sänger-Songwritern und Chansonniers. Als Sprecher hat er bereits über zweihundert Hörbuchtiteln eine eigene Note verliehen: von Paulo Coelho über Dylan Thomas bis zur kompletten Lesung der Bibel. Die Gesamtauflage der Hörbücher von Sven Görtz überschreitet eine halbe Million. Als literarischer Philosoph verfasst er Romane und Essays.

In seinem Programm So long, Leonard Cohen erinnert Sven Görtz an den genialen Musiker und faszinierenden Menschen. Er singt eine Auswahl von Cohens Liedern aus über einem halben Jahrhundert. Die Ähnlichkeit seiner warmen Baritonstimme mit der des jüngeren Songwriters ist verblüffend. Görtz imitiert den Meister jedoch nicht, sondern interpretiert sein Werk mit konzentriert kunstvoller Gitarrenbegleitung neu.

In szenischen Erzählungen beleuchtet Sven Görtz das Leben und die Kunst Leonard Cohens – wie aus dem schweigsamen Außenseiter ein gefeierter Weltstar wurde, im lebenslangen Kampf gegen Depressionen, auf der Suche nach Liebe, nach sich selbst, nach Erleuchtung und dem perfekten Song.

 So long Leonard Cohen ist eine musikalische wie literarische Hommage – profund, spielerisch und mit feinem Humor. Hier singt und spricht der Cohen-Fan Görtz für alle Fans des singenden Poeten und all diejenigen, die es noch werden wollen.

Dauer ca. 110 Minuten plus Pause – Ca. 60 % Musik und 40 % Textanteil

Sven Görtz, geb. 1967 im Westerwald, studierte Philosophie, Anglistik und Germanistik in Gießen. Seit vielen Jahren ist er im gesamten deutschsprachigen Raum auf Tournee. Sein Format ist das literarische Konzert.

Als Hörbuchsprecher hat er zahlreichen Werken unterschiedlicher Künstler seine Stimme geliehen: Dylan Thomas, Franz Kafka, Mark Twain, Heinrich Heine und vielen mehr. Die Görtzsche literarische Lesung der kompletten Bibel (Diogenes, 2006) zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen MP3 Hörbüchern. Seit 2008 ist Görtz die deutsche Stimme des Weltbestsellerautors Paulo Coelho („Der Alchimist“).

Aktuelles Musikalbum:

„Görtz ist eine regelrechte One-Man-Show zum Hinhören, Hinschauen und Genießen.“

Rheinpfalz

„Je länger wir lauschen, desto mehr sind wir Ohr.“

http://www.svengoertz.de

 


18.11.2018, 11.00 – 13.00 Uhr

Ticket:  18,- € incl. Frühstück

Literaturmorgen mit kleinem Frühstück und lyrik – leiselaut mit Hanne Strack

eine Lesung mit Musik

Gedichte von  Hanne Strack und am Akkordeon Thomas Rohoska

Aus dem Gegensatz leise – laut wird in der Lyrik von Hanne Strack eine Einheit. Leise die Töne in einfacher, klarer Sprache, laut deren Wirkung. Durch scheinbar gleiche Worte am Anfang und Ende entsteht bei vielen Gedichten ein Rahmen, der diesen Gegensatz zusammenführt. Aus dem leisen     „wie sonst“, wenn es um Überlebenstraining geht, wird ein lauter Klang am Ende, „klar, wie sonst!“ Die leisen Töne machen die Musik für die Themen, die berühren und unter die Haut gehen.

Hanne Strack wurde 1948 in Wetzlar geboren. Dort lebte sie 22 Jahre, besuchte die Lotte-Schule und studierte in Gießen.

Seit 1971  wohnt sie in Rüsselsheim, ist verheiratet und hat eine Tochter.

Von Beruf ist sie Sonderpädagogin und Yogalehrerin.

Veröffentlichungen

  • Gedichte in der Literaturzeitschrift „aktuell“ (3/2011)
  • Gedichte in folgenden Gedichtsammlungen des Literaturpodiums:

Abendsegel (2014)

Nordlandwinter (2016)

Schattenspiel der Berge (2017)

  • Abdrucke von Gedichten im Leserforum der Frankfurter Rundschau

 http://www.literaturpodium.de/autoren/strack-2018.htm


24.11.2018, 20.00 Uhr

Ticket: VVK 15,- €, AK 17,- €

Nidia Ortiz Quintett

 

Nidia Ortiz wurde in Santo Domingo, in der schönen karibischen Dominikanischen Republik geboren.

Ihre live-Performance ist von Charme und ihrer natürlichen, seidigen, weichen und tropischen Stimme gekennzeichnet. Ihr enormer Stimmumfang, der sowohl in den tiefen als auch hohen Lagen völlig natürlich klingt, verzaubert die Zuhörer – voller Vergnügen und Entspannung.

Zusammen mit Gerd Stein (Gitarre), Joe Bonica (Drums), Peter Herrmann (Bass) und Daniel Schulz (Piano), interpretiert Nidia Latin-, Jazz- und Pop-Klassiker und lässt das Publikum von sonnendurchfluteten Stränden und türkisfarbendem Wasser träumen.
Auch wer gerne tanzen möchte, kommt nicht zu kurz.
Nidia’s Musik macht glücklich, stimmt fröhlich, macht aber auch nachdenklich.  Kurz : Sie bewegt!

http://nidiaortiz.de/Welcome

 


7.12.18, 20 Uhr

Ticket: VVK 16,- €  AK 18,- €

Erzähltheater: „Ein Weihnachtsmärchen“

Charles Dickens

mit Markus Grimm

Markus Grimm erweckt Literatur zum Leben! Ohne Requisiten und Kostüme, nur mit den Mitteln des Körpers und der Sprache spielt er Bücher und verkörpert darin sämtliche Figuren. Virtuos, wahrhaftig und mit unwiderstehlicher Intensität schlägt er das Publikum einen Abend lang in seinen Bann und bringt das Kunststück fertig, die Welt des Buches sichtbar, hörbar, fühlbar – erlebbar zu machen. Unterhaltsame Literaturvermittlung, spielerisch-leicht und gehaltvoll zugleich. Näher kann einem Literatur nicht kommen.

 Der preisgekrönte Schauspieler nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise ins London des kaltherzigen Geschäftsmannes Ebenezer Scrooge, den nichts Menschliches rühren kann. Doch just am Weihnachtsabend gerät er unter gespenstischen Einfluss und wird mit seiner Vergangenheit und seiner Vergänglichkeit konfrontiert – eine Erfahrung, die ihn von Grund auf verändern wird. Sprachlich und darstellerisch virtuos wechselt Grimm dabei von Rolle zu Rolle, ist mal polternder Geist, mal alte Vettel, mal gebrechliches Kind. Diese außergewöhnliche Ein-Mann-Interpretation des Dickens-Klassikers zieht unwiderstehlich in ihren Bann und macht einfach Spaß!

Langformat (ca. 90 min. plus Pause)

Markus Grimm

  • der schreibende, erzählende und darstellende Minimalkünstler für die großen Themen
  • Autor, Schauspieler und promovierter Theologe
  • schreibt Romane, Novellen und Essays
  • spricht Hörbücher
  • braucht weder Kostüm noch Bühnenbild
  • Gastredner, Keynote Speaker und Conférencier
  • individuelle Lesungen, Texte, Bücher oder Bühnenstücke auf Anfrage
  • Würzburger Kulturförderpreis 2007,
  • Sprachbewahrerpreis 2009

http://markus-grimm.com

 


16.12.18, 11-13 Uhr

Ticket:  18,- € incl. Frühstück

Literaturmorgen mit kleinem Frühstück und Auszügen aus den Romanen von Elli  H. Radinger.

„Minnesota Winter. Eine Liebe in der Wildnis“ und „Der Wolf am Fenster. Eine Weihnachtsgeschichte“.

Lassen Sie sich verzaubern von der Wolfsforscherin H. Elli Radinger und mitnehmen in den Winter von Montana und Minnesota bei einem herzhaft- winterlichen Frühstück.

 

    

Foto : © tanja.askani/Fishing4

»Minnesota Winter. Eine Liebe in der Wildnis«

Was bringt eine Frau dazu, zu einem beinahe unbekannten Mann in die Wildnis von Minnesota zu ziehen und dort in einer Blockhütte mit ihm zu leben? Elli Radinger hat es getan. Verliebt und ohne an die Konsequenzen zu denken, folgt sie ihrem Herzen. Was sie erlebt, übertrifft all ihre Erwartungen – und Befürchtungen.

Humorvoll und emotional schildert die Autorin ihr Leben fern von den Annehmlichkeiten der Zivilisation.

Sie lernt das Überleben bei bis zu minus 30 Grad, baut Kanus und geht mit ihrem Traummann auf Entdeckungsreise in ein unbekanntes Amerika. Aber das Leben in der Wildnis ist hart und hinterlässt bald schon tiefe Risse im romantischen Lebenskonzept. Nach einem gewalttätigen Ausbruch vom Wildnismann bleibt nur noch die Flucht.

 

»Der Wolf am Fenster. Eine Weihnachtsgeschichte«

Als Dan die geplante Verlobung mit Lindsay überraschend absagt, bricht für sie eine Welt zusammen. Verletzt und resigniert verlässt sie New York und flieht nach Montana.

In einer Hütte mitten in der Wildnis ohne Strom, Telefon und Internet will sie Weihnachten verbringen und nachdenken. Doch dann begegnet sie in der Einöde einem verwundeten Wolf. Bei der dramatischen Rettungsaktion kommen sich Lindsay und der Ranger Brian näher, und Dans Verrat rückt in die Ferne.

Und dann ist da noch ein geheimnisvoller Unbekannter…

Die Autorin liest aus ihrem Buch und erzählt von der Natur und von ihrem besonderen Verhältnis zu Wölfen

Elli H. Radinger ist Autorin des Bestsellers „Die Weisheit der Wölfe“. Die Wolfsexpertin und Naturforscherin verbringt einen Großteil des Jahres im amerikanischen Yellowstone-Nationalpark, um dort wilde Wölfe zu beobachten und im Wolfsprojekt mitzuarbeiten.

Tickets und Reservierungen  bis zum 15.12.18 unter 064417706525 oder Info@kulturstation-wetzlar.de