29.11.17, 15 – 18 Uhr

im Rahmen der deutschlandweiten Kampagne „Türen gestalten für Freiheit und Gerechtigkeit“, die von der Diakonie Lahn Dill e.V. initiiert wurde, sind wunderbare Türen entstanden. Die Botschaften sind unterschiedlich und repräsentieren das Spektrum, das hinter dem Gedanken, eine Türe zu öffnen oder sich in einen geschützten Raum zurückziehen zu können, steckt.

 

Nun wollen wir die Türen versteigern, damit sie in anderen Zusammenhängen weiter wirken können. Sie sind ein Blickfang, gerade für öffentliche Räume und regen zu Gesprächen an.

Wir laden Sie ein

am 29. November von 15.00 bis 18 Uhr

in die KulturStation, Lahnstraße 9,  in der Wetzlarer Altstadt,

an der Versteigerung teilzunehmen.

Die Moderation übernimmt Frank Mignon.

Der Erlös kommt dem Inklusionsprojekt Atelier „Kunst Inklusiv“ zu Gute.


 

 

Warum Türen? Welche Idee liegt dem zugrunde? Was bedeutet es, eine Türe zu öffnen?
Die Diakonie Deutschland hat die Tür als Symbol für Gerechtigkeit und Freiheit ausgewählt.
In den vergangenen Jahren war das Wort Willkommenskultur in aller Munde, positiv oder negativ hinterlegt.
Türen öffnen ist eine Form von Kultur. Wen lasse ich in mein Land? Wen lasse ich in mein Haus? Wen lade ich zu mir ein? Es gibt Gesellschaften, die ihre Türen großzügig öffnen, in denen das Einladen von Freunden und Fremden zur Kultur gehört. Heiße ich die Menschen in meinem eigenen Land willkommen, öffne ich meinen Nachbarn die Türe?

Öffne ich auch mein Herz, wenn ich meine Türe öffne? Was teile ich mit den Menschen, denen ich meine Türe öffne? Wie weit öffne ich meine Türe?
Was ist mit den Türen in unseren Köpfen?

Wenn wir uns auf das Thema einlassen, stoßen wir auf moralische, ethische, philosophische und kulturbedingte Fragen.
Was es für jeden einzelnen bedeutet, seine Türe zu öffnen, kann eine spannende Diskussionsgrundlage in den einzelnen Gruppen sein.

 


 

2.12.17,11 Uhr

Vernissage

„Malerei“

Petra Seeger

Das zentrale Thema ihrer Arbeiten ist eine Urform, die Kapsel. Ihre Erscheinungsform in der Natur ist vielfältig: als Knospe, und damit der Verheißung der Entfaltung; als Samenkapsel die bewahrt und den Neubeginn in sich trägt. Aufbruch,  Vergehen und Bewahrung des Lebendigen sind gleichsam in dieser einen Form zu finden. Die Kapsel als Symbol für Wandlung und Entwicklung.

Die Arbeitsweise mit vielen Schichtungen von Farbmasse oder Lasur, von Kreide und Collage, kommt diesem Thema entgegen: Es geht um einen Entstehungsprozess. An dessen Ende bleibt eine Verdichtung des Themas sichtbar. Bevorzugt werden Pigmente verwendet da sie ein lebendiges Arbeiten, von lasierend bis deckend, ermöglichen.

 

Petra Seeger, Jahrgang 1960, ist freiberufliche Hebamme.

Ihren künstlerischen Weg hat sie, nach einigen Semestern an der Fachhochschule für Gestaltung in Wiesbaden, durch Kurse an der Marburger Sommerakademie bei dem Berliner Künstler Martin Seidemann, weitergeführt. An die intensive Beschäftigung mit der menschlichen Figur, schlossen sich Landschaftsmalreisen an. Seit 2015 studiert sie Malerei bei Prof. Jo Bukowski an der Kunstakademie Bad Reichenhall.

http://www.petra-seeger.de

Ausstellung vom 2.12.17- 10.1.18

Montag- Freitag von 14.00 – 17.00 Uhr , Samstag von 12.00 – 14.00 Uhr

 


 

Ausstellungen ab 2018

Wir möchten Sie 2018 mit einem neuen Ausstellungskonzept überraschen.

Sie können sich freuen auf

Kunst, die anspruchsvoll ist

Kunst, die anregt

Kunst, die herausfordert

Kunst, die ungewöhnlich ist

Kunst, die humorvoll ist

Kunst von heimischen und internationalen Künstler*innen

Erwarten Sie mit uns gespannt das neue Programm, das wir für Sie gestalten.