Ausstellungen

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Ausstellungen

wir möchten Ihnen Kunst präsentieren

  • die anspruchsvoll ist
  • die anregt
  • die herausfordert
  • die ungewöhnlich ist
  • die humorvoll ist
  • Kunst von heimischen und internationalen Künstler*innen.

17.02.19, 15.00 Uhr

Vernissage

der Ausstellung

Alles in trockenen Tüchern

Gemüsepapyrus

Exponate von Christel Hochhaus

Sie ist da! Die sagenhafte Papyrus Künstlerin Christel Hochhaus. Ausgangsmaterialien wie Lauch, Veilchen, Erdbeeren, Rettich, Kohl, Melonen und andere Essensachen werden illuminierend in Szene gesetzt.

Das sind leuchtend grüne, gelbe, blaue beziehungsweise bunte Gemüseblätter zu Papyrus verarbeitet. Unmittelbar ins Auge fällt da die Modepuppe, gekleidet mit stark tailliertem Bustier und einem Rock aus grünen Blättern. Die Leichtigkeit, die Transparenz, die feinfasrigen Strukturen und Muster – lauter Attribute, die schlichtweg faszinieren. Christel Hochhaus hat über Umwege von der Technik jener ägyptischen Papyrusherstellung erfahren. Und war so begeistert von den Resultaten, dass sie sich das aufwändige Verfahren mit hydraulischen Pressen angeeignet hat. Die plastikähnliche Essenz der völlig ausgepressten Pflanzenteile hält die meisten Farben in leuchtenden Schattierungen. Anders als getrocknete Blüten, bleiben die Farbtöne erhalten. Zunächst bieten sie sich ob ihrer Schönheit gar nicht erst als Textträger wie einst an. Denn die Eigenarten von Kohl bis Melone stellen sich als derart poetisch dar, dass es keines Zusatzes mehr bedarf. Hochhaus sagt dazu: „Es ist ein Spiegel der Natur mit zarten Welten dazwischen.“ Der Aufwand tatsächlich Papyrus in Händen zu halten, bedeutet 20 bis 30 Mal Pressen und Wechseln von Tüchern, welche die Feuchtigkeit aufnehmen. Denn wenn dieser Prozess einmal begonnen hat, dann muss er über viele Tage hinweg fortgeführt werden.

Die Künstlerin lebt in Schlüchtern.

 

Ausstellung vom 15.02.19- 3.3.19

Montag – Freitag 14-17 Uhr

Samstag nach Vereinbarung

Sonntag 14- 17 Uhr

 8.3.19, 16.00 Uhr

Vernissage

Zwischenwelten

 Ausstellung von Marion Eller

Es ist eine große Aufgabe zu erkennen, welch waches Bewusstsein es braucht eine gesellschaftlich tragfähige Kultur zu schaffen.

Kultur ist in jedem Fall der Schlüssel für ein würdiges Zusammenleben.

Empfindungen von Mitgefühl für den Menschen, für Menschengruppen, für die Menschheit müssen gepflegt und gemeinsam gelebt werden.

Nicht wegschauen, sich schuldig fühlen oder auch nicht, ist gefragt, nein, hinschauen, gerne, positiv da sein, neue Gemeinschaften gründen die sich stärken und tragen im Sinne von freiem Denken, ohne Systeme, ohne Vorurteile.

Mit meinen Bildern zeige ich eine ZWISCHENWELT.

Nicht hier und vielleicht nicht dort. Etwas zwischen uns, um uns, mit uns.

Wir sind individuelle Menschen. Wir können fühlen, denken und wollen.

Alles um uns lebt, von uns und mit uns. Wenn wir uns auf den Weg machen dies mit Achtsamkeit zu erleben, werden wir Neues entdecken für uns und unsere Mitwelt.

Mit meiner Kunst versuche ich den Betrachter in diese Zwischenwelt zu führen.

Nicht zum  Verstehen, aber vielleicht auch zum Fragen, zum Hinterfragen. Ein Weg?

Ausstellungszeiten:

08.03.19 – 31.03.19

Montag- Freitag 14-17 Uhr

Samstag nach Vereinbarung

Sonntag 14- 17 Uhr

5.4.19,18 Uhr

Vernissage

Achtsamkeit für Bangladesch

Studierende der Academy of Visual Arts, Frankfurt, präsentieren ihre Arbeiten

Designerinnen und Designer konzipieren Räume. Kommunikative Räume, mediale Räume, Kulturräume… Damit verändern sie soziale Bedingungen – auch für das Miteinander in der globalisierten Welt. Designer stehen heute vor der Aufgabe, zukunftsfähige Lebensräume aktiv mit zu gestalten.

Ein Semester lang haben sich Studierende der Academy of Visual Arts, Frankfurt mit der Frage beschäftigt, wie ein kultureller Austausch zwischen Menschen in Deutschland und Bangladesch konkret ermöglicht werden kann. Gemeinsam mit der Organisation NETZ näherten sie sich Lebensrealitäten in dem Land an, tauschten sich aus und entwickelten Konzepte und konkrete Beispiele für ein kulturelles Miteinander. Von diesen können nun Impulse für praktisches Handeln ausgehen; sozial, wirtschaftlich, politisch… In der KulturStation präsentieren die jungen Designerinnen und Designer die Ergebnisse ihrer Arbeit.

Die Objekte sind bis zum 28.4.19 ausgestellt.

Ausstellungszeiten:

Montag- Freitag 14-17 Uhr

Samstag nach Vereinbarung

Sonntag 14- 17 Uhr

Eintritt frei.

Der Wetzlarer Verein NETZ engagiert sich seit 30 Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit mit Bangladesch und fördert den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Bangladesch. Weiter Informationen unter www.bangladesch.org.