16.9.17, 11.00 Uhr

Vernissage

„Heimat ist ein Gefühl“

„Türen öffnen, Gerechtigkeit leben“

Die Diakonie Lahn Dill e.V. hat im Rahmen der Deutschlandweiten Kampagne „Türen gestalten für Freiheit und Gerechtigkeit“ unter der Federführung des Ateliers „Kunst Inklusiv“ in ihren unterschiedlichen Abteilungen Türen gestaltet. Auch andere Organisationen wurden zur Mitarbeit eingeladen.
Dabei ist eine Vielfalt an Türen entstanden, die die Auseinandersetzung mit der Frage, „wem öffne ich meine Türe und wenn, wie weit?“ wiederspiegeln. Bin ich ängstlich oder mutig, schaue ich über den eigenen Tellerrand, brauche ich den Schutz, den mir eine Tür bietet und gewähre ich Fremden diesen Schutz? Das Spektrum reicht von Schwarz-weiß bis Farbenfroh, von ernst bis verspielt. Lassen Sie sich inspirieren von den Gestaltungen, die so unterschiedlich sind wie die Menschen, die sich mit dem Thema befasst haben.

Einführende Worte: Dr. Susannen Ließegang

Musikalische Begleitung : Christian Cujé, Saxophon und Klaus Dölz, Gitarre.

 

Warum Türen? Welche Idee liegt dem zugrunde? Was bedeutet es, eine Türe zu öffnen?
Die Diakonie Deutschland hat die Tür als Symbol für Gerechtigkeit und Freiheit ausgewählt.
In den vergangenen Jahren war das Wort Willkommenskultur in aller Munde, positiv oder negativ hinterlegt.
Türen öffnen ist eine Form von Kultur. Wen lasse ich in mein Land? Wen lasse ich in mein Haus? Wen lade ich zu mir ein? Es gibt Gesellschaften, die ihre Türen großzügig öffnen, in denen das Einladen von Freunden und Fremden zur Kultur gehört. Heiße ich die Menschen in meinem eigenen Land willkommen, öffne ich meinen Nachbarn die Türe?

Öffne ich auch mein Herz, wenn ich meine Türe öffne? Was teile ich mit den Menschen, denen ich meine Türe öffne? Wie weit öffne ich meine Türe?
Was ist mit den Türen in unseren Köpfen?

Wenn wir uns auf das Thema einlassen, stoßen wir auf moralische, ethische, philosophische und kulturbedingte Fragen.
Was es für jeden einzelnen bedeutet, seine Türe zu öffnen, kann eine spannende Diskussionsgrundlage in den einzelnen Gruppen sein.

Ausstellung vom 16.09. bis 15.10.2017

Montag bis Freitag 14-17 Uhr, Am Wochenende nach Absprache

 

 


Die SCHNITTMENGE zeigt

Vernissage 8.10.2017, 11 Uhr

Wasserwelten

Jashim Salam fotografiert die Bewohner überfluteter Häuser in Bangladesch. Um reißerische Katastrophen-Reportagen geht es ihm dabei nicht. Seine Bilder erzählen stattdessen, wie die Menschen mit den Wassermassen in seiner Heimatstadt Chittagong leben. Gelassen und fröhlich, resigniert oder unbekümmert, stumm… „Das Wasser steigt Jahr für Jahr höher“, fasst der Fotograf seine Beobachtungen in einem „Spiegel“-Interview zusammen. Die Hell-Dunkel-Kontraste seiner Aufnahmen machen deutlich, dass er nicht nur ein inhaltliches, sondern auch ein formales Anliegen hat. Nach Ausstellungen in Paris, Guangzhou, Berlin,  London und New York sind Jashim Salams großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien nun in der Kulturstation in Wetzlar zu sehen.

Ausstellung von 8.10. bis 2.11.2017

Montag bis Freitag von 14-17 Uhr, am Wochenende nach Absprache

 

Mintoo(40),sits on sofa when his house inundated by tidal flood in Chittagong.
My family and me are greatly affected by the tidal flood from last several years regularly. Our lush green home yard at Chaktai, which is situated in the heart of the city of Chittagong goes under tidal water often these days.We had to raise it up with concrete floor more than 2 feet as a protection from tidal water.